An irritating playground in performance
Sa 31.10., 11.00 Uhr
Was bedeutet „Performance“ eigentlich – ein Begriff, der im zeitgenössischen Theater, und auch an den Münchner Kammerspielen, ständig präsent ist? Im Zentrum dieses Workshops steht die Performance selbst. Und Irritation als performatives Moment: Also Situationen, in denen Erwartungen gebrochen werden und etwas „nicht richtig funktioniert“. Genau dort wird sichtbar, welche Regeln, Normen und Machtverhältnisse unseren Alltag prägen. Gleichzeitig eröffnen Irritationen neue Möglichkeiten. Sie können Perspektiven verschieben, Routinen unterbrechen und neue Formen des Denkens und Handelns anstoßen.
Der Workshop vermittelt Performance daher als künstlerische Ausdrucksform, als auch als eine Praxis, die sich in Alltag und Gesellschaft wiederfindet. Ausgehend von Performance-Theoretiker*innen wollen wir uns praktisch mit dem Begriff Performance und seinem gesellschaftlichen Potential beschäftigen. Gemeinsames Reden und Lesen wird daher genauso Teil sein, wie dem Körper und der Gruppe nachzuspüren. Um am Ende des Workshops eigene Performances zu erproben. Der Fokus liegt hierbei auf dem gemeinsamen Arbeiten: Wie wirkt die Irritation privat, gesellschaftlich, politisch, kollektiv und im Kontakt mit dem Publikum?
Quelle: Veranstalter
Anmeldung: post@mariohoegemann.de
Eintritt frei
Falckenbergstr. 2, 80539 München
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