Between and Beyond - Der erweiterte Bildraum
In den 1960er Jahren erweiterten Künstlerinnen und Künstler den traditionellen Kunstbegriff. Pioniere wie Dan Flavin, Fred Sandback oder die bislang wenig beachtete Mary Miss verwendeten neue Materialien und schufen mit ihren Werken Räume, in die explizit auch die Erfahrungen der Betrachtenden einbezogen wurden. Der Ausstellungsraum wurde Teil des Kunstwerks. Auch in der Malerei wurde der Bildraum immer stärker hinterfragt: Lucio Fontana zerschnitt die Leinwand, Günther Uecker gestaltete die Bildfläche mit Nägeln, Ida Applebroog setzte ihre Kompositionen aus mehreren einzelnen Leinwänden mit sich ergänzenden Motiven zusammen. Die Perspektiven auf einen erweiterten Bildraum beeinflussten auch die nachfolgenden Generationen. Monika Baer hinterfragt Sehgewohnheiten, indem sie ihre abstrakte Malerei mit subtilen Zeichen durchbricht. Victor Leguy oder Roman Ondák erweitern der Bildraum um eine gesellschaftliche Dimension, indem die Autorschaft mit Nicht-Künstlern geteilt wird. Schwebezustände, Übergangs- und Schwellenmomente in den gezeigten Arbeiten aus der Sammlung Moderne Kunst ermöglichen beim Publikum eine veränderte Art der Auseinandersetzung – mit Verdrängtem, Übersehenem und Unsagbaren.
Quelle: Veranstalter
📍 Barer Str. 40, 80333 München
www.pinakothek-der-moderne.de
Öffnungszeiten:
▪️ Di-So & Fei 10.00-18.00 Uhr
▪️ Do 10.00-20.00 Uhr
❌ Geschlossen:
▪️ Faschingsdienstag
▪️ Tag der Arbeit (1. Mai)
▪️ Heilig Abend (24. Dezember)
▪️ 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember)
▪️ Silvester (31. Dezember)
🎫 Eintrittspreise:
▪️ Erwachsene 10 €
▪️ Ermäßigt 7 €
▪️ Sonntag 1 €
▪️ Kinder & Jugendliche (bis 18 J.) frei
▪️ Tageskarte 12 €*
* Alte Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst & Sammlung Schack
🚌 Anfahrt (MVV & MVG):
▪️ Tram 27 & 28, Bus 58, 68 & 100: Pinakotheken
▪️ U-Bahn U2 & U8: Königsplatz
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