Die zweite Natur
Mit diesem Projekt setzt dasvinzenz seine Reihe Deutscher Erstaufführungen von Stücken finnischer Autor:innen fort.
„Die zweite Natur“ ist ein kühnes, groteskes Stück mit starken Bildern. In kurzen, flüchtigen Momenten, eingebettet in eine erkennbare Alltagsrealität, beschreibt Pipsa Lonka das Verhältnis des Menschen zu sich selbst, seinen Mitmenschen und zur Natur. Sie stellt in ihrem Stück den Menschen und die als „anders“ definierte Spezies nebeneinander, um zu untersuchen, was für ein Tier der Mensch ist, und hinterfragt den Anthropozentrismus. Sie konfrontiert uns mit Grausamkeit und der Banalität von Gewalt, kehrt das Unsichtbare hervor, stellt ihre Figuren vor Entscheidungen und zeigt – aber nie moralisierend -, wie der Mensch sich oft seiner Verantwortung entzieht.
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