Limina
Ein liminaler Raum ist ein Transitbereich, an dem Künstliche Intelligenz Daten verarbeitet, Muster erkennt und neue Ergebnisse generiert. Ein Zustand von Zweideutigkeit, Orientierungslosigkeit und zugleich unendlichen Möglichkeiten. Ein Raum, in dem Prognosen alles bestimmen und Fehler unvermeidlich sind.
In „Limina“ treffen wir auf sechs Figuren, die aus einem solchen liminalen Raum heraus in verschiedene Realitäts- und Zeitebenen hineingeworfen werden: Mitten hinein in eine Ballettprobe Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris, in dem die Optimierung des Körpers und das Ausschalten von Emotionen trainiert wird. 1977 finden sie sich in New Yorks dunkelster Nacht in einem Waschsalon wieder und auf einem Free Rave in deutscher Landschaft entspinnt sich 2026 zwischen ihnen vielleicht sogar eine Liebesgeschichte …
Łukasz Twarkowski wagt mit seinem Team eine Zeit- und Genre-Reise durch die Geschichte der ambivalenten Faszination des Menschen für das Unbekannte, das Ungreifbare und nimmt das Publikum mit in seine Bildwelten eines „uncanny valley“. Gemeinsam mit der Ton- und Videoabteilung der Münchner Kammerspiele erhielten Łukasz Twarkowski und sein Team 2024 den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für die Erfolgsproduktion „WoW – Word on Wirecard“.
Quelle: Veranstalter
Theaterkasse, Tel. 2 33-9 66 00 (Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr, Sa 10.00-13.00 Uhr, So/ Fei geschlossen), Kartenansage: Tel. 2 33-9 66 01
Tickets online kaufenFalckenbergstr. 1, 80539 München
www.muenchner-kammerspiele.de
Rubrik Theater, Ballett, Oper | Theater anzeigen