Maria Jarema - Revolutionäre Kommissarin der Kunst
Maria Jarema (1908-1958) konnte vieles. Die „revolutionäre Kommissarin der Abstraktion“, wie Künstlerfreund Tadeusz Kantor sie nannte, war Bildhauerin und Malerin, sie experimentierte mit Drucktechniken, entwarf Kostüme und Bühnenbilder für Tanz und Theater, war Schauspielerin. Sie verfasste kunsttheoretische Texte, intervenierte im polnischen Parlament für das Recht von Frauen auf gesellschaftliche Selbstbestimmung und schrieb kluge Manifeste gegen die Klassengesellschaft.
Mit ihrem Bruder, dem Künstler Józef Jarema, war sie ab den 1930er Jahren und bis zu ihrem Tod im experimentellen Theater aktiv. Aus dieser Erfahrung in den darstellenden Künsten rührte Jaremas Interesse, Sprache und Bewegung, Tanz und körperlichen Ausdruck in Form von Skulptur und Bild zu fassen.
Krakau war ihr Lebensmittelpunkt, während längerer Aufenthalte in Paris kam sie in Berührung mit dem Surrealismus, in dem sie ihre eigene Haltung wiedererkannte: Die Kunst war ihr kein politisches Mittel, sondern eine revolutionäre Praxis, die das Denken verändern und Gesellschaft verbessern konnte.
Quelle: Veranstalter
📍 Luisenstr. 33, 80333 München
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Öffnungszeiten:
▪️ Di-So & Fei 10.00-18.00 Uhr
▪️ Do 10.00-20.00 Uhr
🕒 Sonderöffnungszeiten:
▪️ Silvester (31. Dezember) 10.00-15.00 Uhr
❌ Geschlossen:
▪️ Faschingsdienstag
▪️ Heilig Abend (24. Dezember)
▪️ Silvester (31. Dezember) ab 15.00 Uhr
🎫 Eintrittspreise:
▪️ Erwachsene 10 €
▪️ Ermäßigt 6 €
▪️ Kinder & Jugendliche (unter 18 J.) frei
‼️ Free & Easy:
▪️ 1. Do im Monats 18.00-20.00 Uhr bei freiem Eintritt!
🚌 Anfahrt (MVV & MVG):
▪️ U-Bahn U2 & U8, Bus 100: Königsplatz
▪️ U-Bahn U1 & U7: Stiglmaierplatz
▪️ Tram 27 & Bus 100: Karolinenplatz
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