Memory Gap - Potentiale archivalischer Praxen in der Gegenwartskunst
Archive adressieren die Zukunft. Ihre Faszination als Wissensspeicher und kollektives Gedächtnis ist ungebrochen. Archive beanspruchen Deutungsmacht und sind zugleich Zeugnisse dessen, was nicht gesagt wird. Denn Fragen der Darstellung und der Erinnerung sind stets auch Fragen gesellschaftlicher Machtverhältnisse.
17 Künstler*innen aus fünf Kontinenten entwickeln in ihren ausgestellten Werken eigene historische wie biografische Modelle der Selbstermächtigung und Erinnerung. Dabei brechen sie von Archiven formierte Regelsysteme durch subversive Impulse oder poetische Eingriffe auf, identifizieren missing links und unterlaufen mit ihren Interventionen die offizielle Lesart hegemonialer Narrative.
Die Ausstellung befragt die Auseinandersetzung mit archivischen Strategien und Arbeitsweisen in der Gegenwartskunst. Dreidimensionale, skulpturale Objekte unterschiedlicher Materialität entfalten ihr archivalisches Potential und treten in Dialog mit Videoprojektionen, fotografischen Positionen, Zeichnung und Performancekunst.
Quelle: Veranstaltende
📍 Prinzregentenstr. 1, 80538 München
www.hausderkunst.de
Öffnungszeiten:
▪️ Mi-Mo & Fei 10.00-20.00 Uhr
❌ Geschlossen:
▪️ Di (Ausnahme: Fei)
▪️ Heilig Abend (24. Dezember)
▪️ Silvester (31. Dezember)
🎫 Eintrittspreise:
▪️ Je nach Ausstellung verschieden
‼️ Open Haus:
▪️Freier Eintritt am letzten Fr im Monat 16.00-22.00 Uhr
🚌 Anfahrt (MVV & MVG):
▪️ Tram 16, Bus 100: Nationalmuseum / Haus der Kunst
▪️ U-Bahn U4 & U5: Lehel
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