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Pussy Riot

Pussy Riot

Sa 26.9., 20.00 Uhr
Riot Days

Ihr letzter Auftritt in den Kammerspielen fand an einem besonderen Punkt der Zeitgeschichte statt: Die erst kurz zuvor spektakulär aus Russland geflohene Maria Aljochina versammelte ihr Künstler*innenkollektiv und entlud tonnenweise Wut über den sinnlosen – damals noch so neu erscheinenden – Krieg gegen die Ukraine. Dieser Abend hat die ganze Kraft der Gegenkultur versammelt – in einem Raum, der es ihr dankte, in einem Raum, der dampfte.

Mit „Riot Days“ kehren Pussy Riot vier Jahre später zurück. Den Krieg gibt es noch immer. Und viele andere Orte des Leids sind hinzugekommen. Schauen wir auf Maria Aljochina, dann sehen wir sofort, dass es einen Ort gibt, der hinter der Verzweiflung liegt: Und den beschwören Pussy Riot mit ihrer Verbindung aus Punk und Performance. Durch die Kraft der Kunst, des Protests und des kollektiven Geists entsteht ein bewegender Abend, der herausfordert. Und der ihre Geschichte entlang Aljochinas Büchern „Riot Days“ (2017) und „Political Girl“ (2025) erzählt.
Diese Geschichte beginnt 2011 in Moskau, inmitten des manifesten Patriarchats: Mit radikalen, vom Feminismus durchdrungenen Aktionen im öffentlichen Raum. Weltweite Aufmerksamkeit erlangte ihr „Punk Prayer“ in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale. Ein Gebet mit Haaren auf den Zähnen, das zu jahrelanger Haft einiger Mitglieder führte und eine internationale Debatte über Kunstfreiheit und Meinungsäußerung ausgelöst hat.
Politisch hat sich das Kollektiv eine klare Stimme bewahrt: Pussy Riot positionieren sich entschieden an der Seite der Ukraine. Sie engagieren sich sowohl humanitär als auch künstlerisch gegen Krieg und autoritäre Gewalt.

Quelle: Veranstaltende

Karten: Tel. 2 33-9 66 00 // www.muenchner-kammerspiele.de

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