Textile Bilder
Textilien spielen – wenn auch manchmal fast vergessen – von Anfang an eine wichtige Rolle für die Moderne. In den Sammlungen der Pinakothek der Moderne reichen sie von Anni Albers in der Weberei des Bauhaus entstandenem Wandbehang über Hella Jongerius und Louise Schouwenberg textiler Kritik am Zwang zum immer Neuen bis hin zu Tschbalala Selfs textilen Portraits, die sich sexistischen und rassistischen Darstellungsweisen widersetzen.
In diesem Workshop werden wir gemeinsam textile Bilder entwickeln. Ungenutzte oder ausgediente Textilen sind unser Material. Sie werden vernäht, verwebt, collagiert, geklebt. So setzen sich – im Sinne Tschabalala Selfs die im Stoff gespeicherten Geschichten, Einschreibungen und Erinnerungen zu neuen Entwürfen, Szenen und Umdeutungen zusammen.
Material: Textilien jeder Art wie aussortierte Fetzen, Lappen, Wolle, Tücher, Filzreste, Stoffreste oder Reste von kaputter Kleidung.
Eine Schere, Nadel und Faden, ggf. Stecknadeln, Kleber und ein Papier/Pappe.
Es müssen keine Materialien gekauft werden, wir können mit allem improvisieren, was wir finden!
Quelle: Veranstalter
Teilnahme: https://t1p.de/7pv9e
Eintritt frei
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